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 Schattenauges Vergangenheit

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BeitragThema: Schattenauges Vergangenheit   So 19 Jan 2014 - 6:37


Schattenauges Vergangenheit

Vor ungefähr 500 Jahren lebten die Menschen glücklich und in Frieden in Kanada. Es existierten zwei Stämme: Der Stamm des dunklen Waldes und der Stamm des fließenden Wassers. Ihre Stammesnamen hatten nicht viel mit ihrem Wesen zu tun, eigentlich sogar gar nichts! Sie nannten sich so, weil sie alle in ihren jagdgewohnheitsangepassten Lebensräumen lebten. Niemand legte sich jemals mit einem Mitglied eines anderen Stammes an. Sie halfen sich gegenseitig in Notsitationen, besiegten zusammen ihre kleinen Gegner und teilten ihr Essen an besonderen Tagen, wenn zum Beispiel einer ihrer vielen Jahrestage wie Bestehen ihrer Stämme war. So ging das fast drei Jahrhunderte lang, denn von da an änderte sich alles:
Ein gewaltiges Ungeheuer erschien mitten in einem der härtesten Winter der Geschichte Kanadas. Schnee lag wadentief im dichten Wald und in dem kleinen Hüttendorf am Rande des Waldstücks. Der Himmel verdunkelte sich plötzlich und die Menschen der beiden Stämme rannten panisch aus ihren Behausungen. Auch die Wesen im Wald erschraken sich und blickten verstört zum verschneiten Himmel hinauf. Dort flog ein riesiger Drache. Seine Schwingen reichten von einem Horizont zum anderen. Seine Schuppen waren schwarz wie die Asche in den Feuerstellen der Menschen. Und die Augen seiner drei Köpfe glühten bedrohlich rot. Die Ältesten und Anführer der Stämme trommelten schnell ihre Krieger zusammen, doch der Drache begann bereits mit der Zerstörung des riesigen Waldes, indem er mit einem seiner gewaltigen Köpfe Feuer spie.
Die Krieger der ehemaligen Stämme, die nun zu zivilisierten kleinen Dörfern geworden waren, schossen mit ihren Waffen auf das riesige Ungetüm, konnten mit ihren Waffen jedoch nichts ausrichten, sie drangen einfach nicht weit genug in die Schuppen vor.
Die Dorfbewohner flohen in Richtung des Dorfes des ehemaligen Stamm des fließenden Wassers am Rande des Waldes, fanden jedoch nichts als ein niedergebranntes Dorf vor. Die Einwohner dort waren wie vom Erdboden verschluckt. Der Drache landete erneut bei dem Dorf und spie erneut Feuer, die Menschen aus dem Wald hatten jedoch Glück: Die meisten von ihnen überlebten und liefen fort von diesem Ort und machten sich gleichzeitig auf die Suche nach dem verlorenen Stamm.
Einhundert Jahre vergingen, ehe die vergangenen Stämme wieder zurückkehrten, doch das Verlassen ihres Zuhauses hatte sie verändert und trotzdem nicht wirkich reicher an Erfahrung gemacht. Sie bauten ihre Dörfer wieder auf, erhielten jedoch keinen richtigen Namen, die Beute war rar und der Winter näherte sich wieder, Krieg und Verbitterung nahmen den Alltag ein. Viele der Dorfbewohner verloren ihr Leben. Eines Tages, die Anführer der Dörfer trafen sich zu einer seltenen Friedenszeremonie, da kehrte der Drache zurück. Seine Schwingen waren, wie in den Erzählungen weitergegeben, so riesig dass sie von einem Horizont zum anderen reichten und seine drei gewaltigen Köpfe waren ebenfalls genauso in den Erzählungen weitergegeben worden, wie es die Anführer sahen. Sie rüsteten sich zum Kampf, doch der Drache trug Menschen auf seinem Rücken. Diese stiegen ab und gingen auf die Anführer zu. Erst schien alles gut. Die Unbekannten schienen aus den entlegensten Teilen der Welt zu stammen und baten um einen Platz in den Dörfern. Die Anführer willigten ein wenig misstrausich, aber gastfreundlich ein und nahmen sie auf. Doch ahnten sie nicht dass das der Fehler ihres Lebens war... Und auch das Ende...

Der eine, ein Engländer, war ein Lykantrop und übertrug sein Wolfgen übers Blut zu dem früheren Stamm des dunklen Waldes, der sich schon kurze Zeit später zu einem Rudel, den Nashoba, machte. Er selbst kehrte zu dem Drachen zurück.
Eine Brasilianerin wiederum verleitete den damaligen Stamm des fließenden Wassers unter ihrem Kommando zu einer seltsamen Tat: Sie sollten das Harz eines Mammutbaumes mit Katzenhaaren und kristallklarem Wasser vermischen und dieses Mittel zu sich nehmen. Das verhalf dem Raubstamm zu ihren Katzenkräften. Sie bildeten die Igmu und die Brasilianerin kehrte ebenfalls zu dem Drachen zurück, der sich in einer Höhle auf einem Berg eine Behausung geschaffen hatte...

Die beiden Lehrmeister wurden von dem Drachen oben in der Höhle jedoch vernichtet und die zwei Stämme setzten sich ein Ziel: Dieses Ungetüm zu besiegen!
In einem Wintermorgen, es war recht warm für diese Jahreszeit, erschufen die Stämme, die noch vor Kurzem in Krieg und Tod gelebt hatten einen geradezu unausführbaren Plan, den sie jedoch in die Tat umsetzten. Die Nashoba, bestehend Wölfen und Hunden, schlichen sich in die Höhle und sollten den Drachen nach draußen locken, während die Igmu, die Groß- und Kleinkatzen, draußen am Fuß des Berges darauf warteten einzugreifen. Doch ihre Zeit kam nie. Irgendwann hielten es die Igmu nicht mehr aus und beschlossen nach oben zu gehen und dem einzelnen Stamm zu helfen. Die Nashoba hatten in großen Schwierigkeiten gesessen, die Igmu ihnen zuhilfe eilten, brachte sie das in noch größere Unannehmichkeiten als zuvor... Zumindest fast. Die beiden Stämme setzten all ihre Kräfte aufs Spiel und versuchten diesen Drachen zu töten, der sich stark wehrte und einen viel größeren Angriffsradius besaß als die anderen. Irgendwann flog das Ungetüm aus der Höhle hinaus, die Stämme verfolgten ihn weiterhin, was nicht schwer war. Der schwarze Drache setzte an einem riesigem See zur Landung an, der im Gebiet der Nashoba lag und blickte die beiden Stämme mit rot funkelnden Augen an. Dann setzte er mit einem anderem Kopf, der kein Feuer speien konnte, zum Luft holen an und spie eine dunkel wabernde Materie auf sie. So erhielten sie ihre Schattenaugen. Mit diesen Augen konnten sie den Drachen unter die Erde schicken, geradewegs in die Unterwelt.
Damit ging das Jahrhundert der Angst und des Schreckens zuende und in Frieden lebten die Schattenaugen von nun an, wie sei es zu Anbeginn der Zeit eigentlich auch getan hatten. Doch sie wissen, der Frieden wird nicht ewig halten, denn Danto, so hieß der Drache wird zurückkehren, nur weiß niemand wann oder wie...
Diese Geschichte wurde und wird noch immer von einem Anführer zu nächsten weitergegeben...

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